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Diese Seite sammelt, was über die Familie Mirring und ihre verwandten Zweige – Feder, Hofmann, Dietz, Merklein und weitere – überliefert ist. Grundlage ist die Familienchronik, die Rosina Feder 1934 begann und die 2006 fortgeführt wurde.
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Kinder
Personenverzeichnis
Familiengeschichte
Stationen der Familie, wie sie die Chronik überliefert.
- um 1800
Förster in Heidingsfeld
Christian Dietz (1784–1871) lebt als Förster in Heidingsfeld bei Würzburg. Über seine Tochter Elisabeth führt die Linie zu Rosina Feder, der Verfasserin der Chronik.
Familienchronik - 19. Jh.
Wollweber in der Gerberstadt Kirchhain
Louis Mirring arbeitet als Wollweber in Kirchhain in der Niederlausitz. Nach seinem frühen Tod zieht die Witwe Wilhelmine, geb. Schemel, mit den Kindern nach Berlin. Kirchhain war damals eine Hochburg der Weißgerberei: 1875 zählte man dort rund 70 Weißgerber, und eine Fachstudie von 1913 beschreibt den Ort mit seinen etwa 80 Gerbereien als Lehrbuchbeispiel einer Gerberstadt. Das weiche Wasser der Kleinen Elster begünstigte das Handwerk. Es überrascht daher nicht, dass beide Söhne, Hermann und Richard, Weißgerbermeister wurden.
Familienchronik, S. 8 · Ortsgeschichte: siehe „Spuren und Quellen“ - ab 1890
Weißgerberei in Arnstein
Richard Mirring (1865–1945) betreibt in Arnstein an der Wern eine Weißgerberei. Arnstein liegt rund 20 km von Schweinfurt und 25 km von Würzburg entfernt, was die späteren Familienzweige in beiden Städten erklärt. Mit Katharina, geb. Drummer, hat er eine große Familie – das Lederhandwerk prägt die Familie über Generationen.
Familienchronik / historische Familienaufstellung - 1903
Feder und Hofmann
Georg Feder und Rosina Hofmann heiraten am 20. Mai 1903. Ihre Tochter Rosa wird später Theo Mirring heiraten.
Familienchronik - 1918
Lederfabrik in Wasserburg am Inn
Hermann Mirring gründet eine Leder- und Lederwarenfabrik. Die Chronik berichtet auch von seinen wohltätigen Spenden.
Familienchronik, S. 8 - 1927/28
Aufbruch nach Amerika
Theo und Rosa Mirring heiraten 1927 und wandern 1928 in die USA aus; auch Emma, Ernst und Rudolf leben dort. Theo und Rosa kehren später nach Deutschland zurück.
Familienchronik, S. 15 und 18 - 1934
Die Chronik entsteht
Rosina Feder schreibt die Familiengeschichte nieder – die Grundlage dieser Seite.
- 2006
Fortführung
Die Chronik wird innerhalb der Familie fortgeschrieben und um neuere Generationen ergänzt.
- heute
Gemeinsam weiterschreiben
Diese Website führt die Chronik digital fort. Ergänzungen, Fotos und Quellen sind willkommen.
Forschungsplan
| # | Aufgabe | Ziel | Stand |
|---|---|---|---|
| 1 | Kirchhain: Taufen von Hermann, Maria und Richard (Archion, Taufen 1855–1873) | Eltern und Geschwister bestätigen | offen |
| 2 | Kirchhain: Trauung von Louis und Wilhelmine (Trauungen 1799–1871) | Vorherige Generation | offen |
| 3 | Heidingsfeld: Familienstandsbögen im Stadtarchiv Würzburg | Dietz, Hofmann und Feder verbinden; Datum 1830 klären | Anfrage vorbereitet |
| 4 | Dessau: Akte G 13, Nr. 955 (Gotthelf Ernst Mirring) | Möglichen neuen Zweig prüfen | Anfrage vorbereitet |
| 5 | USA: Einreise 1928 und Volkszählungen | Amerikanische Linien und Nachfahren | offen |
| 6 | Wasserburg: Gewerbe- und Sterbeakten | Hermanns Lebens- und Berufsweg | Anfrage vorbereitet |
| 7 | Familien Kammandel und Anastassopoulou | Angeheiratete Zweige ergänzen | Angaben aus der Familie fehlen noch |
Spuren und Quellen
Online-Recherche vom November 2026. Zu den Personen selbst gibt es im Netz kaum Einträge, die Ortsgeschichte bestätigt aber die Überlieferung der Chronik.
Kirchhain, die Gerberstadt
- Das heutige Doberlug-Kirchhain (seit 1950 vereint) trägt den Beinamen „Kloster- und Gerberstadt“. In Kirchhain steht das nach eigener Angabe einzige Weißgerbermuseum Europas, untergebracht in einer Gerberei von 1753 (Potsdamer Straße 18). Ein lohnendes Ausflugsziel auf den Spuren von Louis, Hermann und Richard.
- Die Studie „Die Entwicklung der Weißgerberei“ (1913) beschreibt Kirchhain als Ort, an dem es „fast nur Gerber gibt“. Sie ist digitalisiert bei EconBiz.
Offene Spuren für die weitere Forschung
- Gotthelf Ernst Mirring, geboren 9.6.1874: Im Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Standort Dessau) liegt eine Akte von 1903 bis 1939 unter seinem Namen (Signatur G 13, Nr. 955). Der Name ist selten, eine Verwandtschaft ist möglich, aber unbelegt. Zum Archiveintrag
- Kirchenbücher Kirchhain (Niederlausitz): Sie sind digitalisiert bei Archion (Kirchenkreis Finsterwalde, kostenpflichtig). Für Hermann (1856) und Richard (1865) passt der Band Taufen 1855–1873, für die Heirat von Louis und Wilhelmine Trauungen 1799–1871, für den Tod von Louis Bestattungen 1852–1884. Achtung: Nicht mit dem gleichnamigen Kirchhain in Hessen verwechseln.
- Auswanderung 1928: Passagierlisten können Schiff, letzten Wohnort und Kontaktperson in Amerika von Theo und Rosa belegen, z. B. die New-York-Einreiselisten bei FamilySearch (kostenlos). Danach lohnen sich die US-Volkszählungen von 1930, 1940 und 1950, auch für Emma, Ernst und Rudolf. Bei der Suche auch die Schreibweisen Miring und Mirrung probieren.
- Stadtarchiv Wasserburg am Inn: Sterbeeintrag, Melderegister, Adressbücher und Gewerbeakten zu Hermann Mirring und zur Lederfabrik von 1918. Laut Chronik hat er sie gegründet, durch Akten ist das noch nicht bestätigt.
- Pfarrei Heidingsfeld (Würzburg): Hier finden sich Einträge zu Christian und Barbara Dietz sowie zu Elisabeth und Josef Hofmann, und hier lässt sich auch das doppelte Geburtsdatum 02.07.1830 klären. Die katholischen Kirchenbücher des Bistums Würzburg werden schrittweise kostenlos bei Matricula veröffentlicht. Vollständig einsehen kann man sie im Diözesanarchiv Würzburg (Domerschulstr. 17). Wichtig: Die Würzburger und Heidingsfelder Standesamtsregister von 1876 bis 1945 wurden 1945 zerstört. Ersatzquellen sind die Familienstandsbögen und Familienbücher Heidingsfeld im Stadtarchiv Würzburg. Bei den Kirchenbüchern ist vor allem die katholische Pfarrei St. Laurentius zu prüfen.
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